QCode – die einfache Appverteilung

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Dies ist ein Projekt von Oliver und Ben.

Worum geht es?

QR-Codes werden immer beliebter. Große Unternehmen, wie die Bahn oder die Berliner Verkehrsbetriebe benutzen sie als Informationsträger, oft sind sie auch auf Werbeplakaten zu sehen. Zum Abrufen der enthaltenen Information werden sie mit einem Smartphone oder Handy  fotografiert und anschließend dekodiert.

Was ist das Problem?

In jeglichen QR-Codes befinden sich nur sehr kurze Informationsschnipsel (wie zum Beispiel ein Link zu einer Website). Dieses Verfahren der Informationsweitergabe hat unserer Ansicht nach folgende erhebliche Nachteile:

  • Für Benutzer ohne einen mobilen Internetzugang nutzlos
  • Lange Ladezeiten für die Websiten über UMTS
  • Verbindung im Ausland nicht möglich/unbezahlbar
  • Hoher Stromverbrauch auf dem Smartphone

Warum also werden die Informationen so umständlich verteilt? An der Speicherkapazität der QR-Codes kann es laut Wikipedia nicht liegen:

„Der maximale Informationsgehalt eines QR-Codes (177×177 Elemente, Fehlerkorrektur-Level „L“) beträgt 23.624 Bit (2.953 Byte).“

Da sich in 2953 Byte eine ganze Menge an Daten speichern lässt, kamen wir auf die Idee, gleich komplette Apps in den Codes zu hinterlegen. Jedoch nicht in ihrer normalen Form, sondern als kleine stark komprimierte Skripts, die von einem Interpreterprogramm auf dem Smartphone interpretiert und ausgeführt werden. Das folgende Bild zeigt die von uns angestrebte Methode schematisch:

Nach 4 Monaten intensiver Arbeit stehen wir nun kurz vor der Veröffentlichung unserer Ergebnisse für Jugend Forscht. Die Skriptsprache haben wir QCode getauft.

Zum Beweis, dass unser Konzept funktioniert, folgen nun ein paar kleine „Apps“, die wir erfolgreich mit der obigen Methode verteilen konnten.

Die digitale Einkaufsliste

Stellen Sie sich in einem Kochbuch abgedruckt einen QR Code vor. Fotografieren Sie nun diesen Code mit unserer App, wird das enthaltene Skript ausgeführt. Dieses Skript enthält eine Einkaufsliste zum Abhaken. Außerdem kann über ein Auswahlmenü bequem die Menge von Lebensmitteln in Abhängigkeit von der Anzahl der zu bekochenden Personen berechnet werden.

Der QR-Code dieses Beispiels enthält ohne jegliche Optimierung nur etwa 100 Zeichen – leicht lesbar auch für ältere Generationen von Smartphones.

Der Beipackzettel

Wenn man krank ist, hat man oftmals keine Lust sich das Kleingedruckte der Medikamente, die man nimmt, exakt durchzulesen. Deswegen könnte auf der Packung ein QR-Code abgedruckt sein, der nach der Interpretation des enthaltenen Skriptes folgende Ausgabe zeigt:

Bequem werden alle wichtigen Informationen angezeigt, so dass die Einnahme der Medikation schnell beginnen kann. Ein auf der Packung abgedruckter QR-Code im Gegensatz zu einem Beipackzettel auch nicht so schnell verloren.

Fazit

Folgende Vorteile der Nutzung von QR-Codes nach unserer Methode liegen also vor:

  • Unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten, die die „traditionelle“ Nutzung der QR-Codes weit übersteigt
  • keine anfallenden Kosten
  • Plattformunabhängigkeit
  • Zugriff auf alle Schnittstellen des Gerätes, also GPS, Bluetooth, Telefon, Kalender…
  • schnelle Bereitstellung der Information (keine Wartezeit)

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